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Rallye-Team Chris Marti - Stephi Marti
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Saisonrückblick 2007 - Up's und down's

Die vergangene Saison war sicher nicht so, wie wir es geplant hatten.

So war unsere erster Einsatz (diesmal mit Lieblinsaushilfs-Co Stefan Langthaler) bei der Jänner Rallye schon abrupt zu Ende als wir mit Motorschaden in WP 2 strandeten. Das obwohl wir mit dem alten EVO VI im Feld von 60 gleichwertigen oder besser motorisierten Fahrzeugen auf dem stolzen Platz 17 standen.

Die Rallye Monte Carlo hat aber um so mehr alles wieder gut gemacht. Zwar war ein Getriebewechsel in Rekordzeit nötig, aber die Athmosphäre und unser super Platz 6 (Gesamt 26.) bei unserem ersten WM-Einsatz war einfach das Grösste. Der EVO VI durfte somit in die verdiente "Pension" und dies mit den Beklebungen der 75ten Traditionsveranstaltung.

Dann rollte der neu aufgebaute Mitsubishi Lancer EVOLUTION IX RS zu ersten Rallye zur Schweizer Meisterschaft nach Frankreich. Bei der Rallye Pays du Gier verkürzte eine kleine Klemme bei der Benzinrückführung aber unsere Eingewöhnungszeit auf nur 4 WP's - Schade, war doch das Auto sonnst perfekt vom Gassner Motorsport-Team aufgebaut worden.

Im Criterium Jurassien lief dann aber alles wieder bestens. Das Auto wie eine Orgel und wir steigerten uns deutlich. Die erstmals eingesetzten Matador-Reifen bewährten sich im Vollregen und so schaute ein Platz 2 heraus.

Mit Platz 3 hat auch die Rallye du Chablais ein gutes Ende gefunden. Wir haben zwar ein wenig das Heck verbogen und uns einmal gedreht. Trotzdem wird uns die Rallye gut in Erinnerung bleiben. Überhaupt hat sich diese Veranstalltung zur Lieblinsrallye entwickelt.

Das kann man vom Rallye Ticino nicht behaupten. So war sie letztes Jahr abgesagt worden, im 2005 hatten wir aber einen massiven Schaden weil wir auf Aquaplaning in eine Leitplanke donnerten. Diesmal waren wir ordentlich unterwegs und lagen auf Kurs für den 2. Platz. Da ich aber zu nahe auf einen Konkurrenten im Kasernenrundkurs aufschloss, touchierte ich einen Betonklotz.

Die Rallye Valle Varaita konnten wir aus terminlichen Gründen nicht bestreiten. Sie wurd dann ja sogar nach 3 WP's abgebrochen (aus leider tragischen Gründen) und zählte so gar nicht zur Meisterschaft.

Die Rallye International du Valais wäre ja eigentlich der perfekte Schluss gewesen. Durch den IRC-Status hat sie Weltruf erlangt und dementsprechend war auch das Presseaufgebot. Da Stephi aber leider krank wurde, konnten wir nicht trainieren gehen und mussten den Start kurzfristig absagen.

Mit nur zwei gewerteten Resultaten konnten wir natürlich nicht an den letzjährigen 3. Gesamtrang anknüpfen und belegten in der Endabrechnung der Schweizer Rallyemeisterschaft Platz 9.

 

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